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Was kostet eine Shopify Landing Page?
July 31, 2026 · WOCX
Eine Shopify Landing Page kostet in Deutschland 2026 üblicherweise zwischen 1.500 und 8.000 Euro, einfache Kampagnenseiten beginnen bei etwa 800 Euro, und conversion-optimierte Seiten mit Strategie, Text und Technik liegen häufig bei 5.000 bis 12.000 Euro. Diese Spanne ist so breit, dass sie als Antwort fast nichts taugt. Der Faktor zehn zwischen 800 und 8.000 Euro erklärt sich nämlich nicht durch besseren Code, und auch nicht durch schöneres Design. Er erklärt sich fast vollständig dadurch, ob vor dem Bauen jemand recherchiert hat. Dieser Artikel rechnet das auf, in Stunden statt in Marketingversprechen.
Es geht hier um eine einzelne Seite. Wer gleich den kompletten Shop erstellen lassen möchte, findet dort die Agenturpreise und Projektdauern. Wer nur einen einzelnen Baustein braucht statt einer ganzen Seite, findet die Preisspannen unter was Custom Shopify Sections kosten. Die deutsche Suchlandschaft beantwortet die Frage schlecht. Fast jedes Ergebnis ist eine Agenturseite, die ihre eigene Preisliste als Marktpreis ausgibt, und Zahlen zum tatsächlichen Aufwand stehen nirgends. Also hier unsere.
Die Preisspannen am deutschen Markt
Bevor die eigene Rechnung kommt, der Marktüberblick, weil er den Rahmen setzt, in dem Sie Angebote vergleichen werden. Die Spannen unten fassen zusammen, was deutsche Agenturen und Freelancer 2026 öffentlich aufrufen, und sie sind bemerkenswert konsistent über sehr unterschiedliche Anbieter hinweg. Auffällig ist weniger die Höhe als die Breite: dieselbe Leistungsbezeichnung deckt Angebote ab, die um den Faktor zehn auseinanderliegen. Genau deshalb ist die Frage nach dem Preis allein wertlos, solange nicht geklärt ist, welche Arbeit im Preis steckt.
| Anbieter und Umfang | Marktübliche Spanne |
|---|---|
| Einfache Kampagnenseite | ab ca. 800 € |
| Freelancer, professionelle Umsetzung | 800 bis 3.000 € |
| Agentur, Standard-Landingpage | 1.500 bis 8.000 € |
| Conversion-optimiert, mit Strategie und Text | 5.000 bis 12.000 € |
Wer diese Tabelle liest und den unteren Rand wählt, kauft in aller Regel Umsetzung ohne Vorarbeit. Wer den oberen Rand zahlt, kauft Vorarbeit mit. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viel Traffic später auf die Seite trifft, und darüber sagt keine Preisliste etwas.
Wofür die Stunden tatsächlich draufgehen
Aus unserer eigenen Arbeit die ehrliche Rechnung, weil Stunden schwerer zu schönen sind als Preise. Eine Landing Page von Grund auf kostet uns zehn bis elf Stunden. Davon entfallen fünf bis sechs Stunden auf Recherche, bevor die erste Zeile Code existiert, und vier bis fünf auf den eigentlichen Bau im Theme. Die Recherche ist kein Herumsuchen. Wir ziehen die Wettbewerber aus der Meta-Werbebibliothek, sehen also die Anzeigen, die tatsächlich geschaltet werden, und arbeiten uns durch deren Seitenstruktur: welche Reihenfolge die Argumente haben, wo die Beweise sitzen, an welcher Stelle der Preis fällt, welches Angebot überhaupt gemacht wird.
| Arbeitsschritt | Anteil | Was dabei entschieden wird |
|---|---|---|
| Recherche und Struktur | 5 bis 6 Stunden | Reihenfolge der Argumente, Angebot, Beweisführung |
| Bau im Theme | 4 bis 5 Stunden | Sections, Mobilverhalten, Editierbarkeit |
| Geklonte bewährte Seite | ab 3 Stunden | Struktur entfällt, nur noch Umsetzung |
Die Verteilung ist der eigentliche Befund. Mehr als die Hälfte der Zeit fließt in Entscheidungen, nicht in Code, und diese Entscheidungen sind es, die eine Seite verkaufen lassen oder nicht. Eine Agentur, die für 900 Euro anbietet, hat nicht schneller programmiert. Sie hat den Rechercheteil gestrichen und baut Ihnen eine hübsche Seite, deren Aufbau geraten ist.
Was in diesen fünf Recherchestunden entsteht
Konkret gefragt: was kauft man eigentlich, wenn man Recherche mitbezahlt? Am Ende steht kein Dokument, das man aufhängen könnte, sondern eine Reihenfolge. Eine Landing Page ist ein Argument, und Argumente haben eine Sequenz, in der die Zweifel eines fremden Besuchers auftauchen. Was ist das. Warum ausgerechnet hier. Funktioniert das bei mir. Was kostet es. Warum jetzt. Wer diese Reihenfolge trifft, braucht weniger Worte und verkauft mehr, wer sie verfehlt, schreibt eine schöne Seite, die an der falschen Stelle antwortet. Die Recherche liefert genau diese Reihenfolge, abgeleitet aus Seiten, die im selben Markt bereits mit echtem Budget laufen, statt aus einer Annahme darüber, was Kunden interessieren müsste.
Das erklärt auch, warum Vorlagen so oft enttäuschen. Eine gekaufte Vorlage liefert Optik. Die Reihenfolge liefert sie nicht, denn sie kennt Ihr Angebot nicht, Ihre Einwände nicht und Ihren Wettbewerb nicht. Sie sieht am Tag der Installation gut aus. Ob sie verkauft, ist Zufall.
Warum dieselbe Seite 800 oder 8.000 Euro kosten kann
Damit ist der Faktor zehn erklärt, und er ist kein Aufschlag für den Namen der Agentur. Am unteren Rand bekommen Sie Umsetzung: Sie liefern die Idee, den Text und die Reihenfolge, jemand baut das sauber nach. Das ist ein völlig legitimes Geschäft, und wenn Sie genau wissen, was auf die Seite gehört, ist es auch die richtige Wahl. Am oberen Rand bekommen Sie die Entscheidungen mit dazu, also jemanden, der vorher untersucht, was in Ihrem Markt tatsächlich funktioniert, und die Seite danach baut statt nach Geschmack.
Der Fehler, der wirklich Geld kostet, liegt zwischen diesen beiden Modellen. Er besteht darin, für Umsetzung zu bezahlen und Strategie zu erwarten. Die Seite kommt hübsch zurück, sie konvertiert nicht, und niemand kann sagen warum, weil nie festgehalten wurde, welcher Aufbau eigentlich getestet werden sollte. Fragen Sie deshalb vor der Beauftragung nur eines: Wie viele Stunden gehen in Recherche, und was genau wird recherchiert. Die Antwort trennt die beiden Modelle sofort, und sie sagt mehr als jedes Portfolio.
Die Abkürzung: eine bewährte Seite klonen
Es gibt einen dritten Weg, und er ist der Grund, warum unsere schnellste Auslieferung bei drei Stunden lag statt bei zehn. Wenn Sie eine Seite klonen, die nachweislich funktioniert, entfällt der Rechercheteil, denn die teure Arbeit hat bereits jemand anderes bezahlt. Eine Seite, die seit Monaten als Anzeige läuft, hat ihre Struktur mit echtem Werbebudget validiert: die Reihenfolge der Argumente, der Umgang mit Einwänden, die Platzierung der Beweise, das Angebot selbst. Sie überspringen nicht die Arbeit, Sie überspringen die Findung. Wie das technisch abläuft, steht in unserer Anleitung zum Klonen mit Claude Code, und die Umsetzung übernimmt unsere Arbeit an Landing Pages.
Die Einschränkung gehört dazu und ist wichtig. Der Vorteil gilt nur, wenn die Referenz tatsächlich bewährt ist. Wer eine Seite klont, weil sie ihm optisch gefällt, bekommt die Geschwindigkeit und keinen einzigen der strategischen Vorteile. Und geklont wird die Struktur, nicht der Inhalt: Texte, Bilder und Marke bleiben Ihre eigenen, alles andere wäre schlicht Diebstahl.
Was eine gute Seite tatsächlich einbringt
Die Kostenfrage ist ohne die Ertragsseite nicht zu beantworten, und dazu eine Zahl aus unserer Arbeit. Auf einer Produktseite haben wir fünf Dinge im Bereich um den Kaufen-Button geändert, ausschließlich Theme-Code, keine App, keine Neugestaltung. Die Conversion Rate dieser Seite stieg von 3,9 auf 5,3 Prozent, also rund 36 Prozent mehr Bestellungen bei unverändertem Traffic. Die vollständige Aufschlüsselung steht im englischen Stück über die Buy Box.
Rechnen Sie das gegen die Preisspannen oben. Auf einem Shop mit nennenswertem Traffic amortisiert sich ein Conversion-Sprung dieser Größenordnung in Wochen, und dann ist die teurere Seite die günstigere gewesen. Auf einem Shop mit dreißig Besuchern am Tag amortisiert sich gar nichts, und dort ist die 900-Euro-Umsetzung die vernünftige Entscheidung. Der Traffic entscheidet, welche Zeile der Tabelle für Sie gilt, nicht der Anspruch.
Die Posten, die im Angebot meistens fehlen
Und dann die Rechnung neben der Rechnung, die selten jemand aufmacht. Der genannte Preis deckt in aller Regel Design und Umsetzung ab, und mehrere Posten, die zwingend anfallen, stehen einfach nicht darin. Texte zum Beispiel: viele Angebote setzen voraus, dass Sie die Verkaufstexte liefern, was auf einer Landing Page nicht die Beschriftung ist, sondern das Produkt selbst. Bilder ebenso, denn Produktfotos in Werbequalität sind ein eigenes Gewerk und kein Nebenprodukt der Seitenerstellung. Dazu kommt das Tracking, also die Frage, ob Conversions überhaupt sauber gemessen werden, ohne die Sie den Erfolg der Seite später gar nicht beurteilen können. Und schließlich der Betrieb: eine Landing Page, die nach dem Launch nie wieder angefasst wird, verliert über Monate leise an Wirkung, während der Wettbewerb seine Anzeigen weiterdreht.
Fragen Sie das vorher ab, Posten für Posten. Ein Angebot über 1.200 Euro, bei dem Text, Bilder und Tracking bei Ihnen liegen, ist kein Angebot über 1.200 Euro. Es ist der Anfang einer Rechnung.
Worauf Sie vor der Beauftragung achten
Vier Fragen trennen brauchbare Angebote von teuren Enttäuschungen. Wie viele Stunden gehen in Recherche, und was wird dabei angesehen. Sind später alle sichtbaren Texte im Theme-Editor änderbar, ohne dass wieder ein Entwickler nötig wird. Wird im Theme gebaut oder in einer Page-Builder-App, denn die App kostet monatlich weiter und schleppt Ladezeit mit, ein Zusammenhang, den wir in Apps, die den Shop verlangsamen aufgeschlüsselt haben. Und wie viele Korrekturrunden sind enthalten, was kostet die nächste.
Ein Anbieter, der auf alle vier klar antwortet, darf am oberen Rand der Spanne liegen. Einer, der ausweicht, ist auch am unteren Rand zu teuer. Die offiziellen Grundlagen zum Theme-Aufbau stehen bei Shopify selbst, und wer versteht, was eine Section ist, erkennt in fünf Minuten, ob ein Angebot sauber gedacht ist.
FAQ
Was kostet eine Shopify Landing Page?
Marktüblich 1.500 bis 8.000 Euro bei Agenturen, ab etwa 800 Euro für einfache Kampagnenseiten, 5.000 bis 12.000 Euro mit Strategie und Text. Die Spanne bildet Rechercheaufwand ab, nicht Codequalität.
Warum sind die Preise so unterschiedlich?
Weil im unteren Bereich reine Umsetzung verkauft wird und im oberen die Entscheidungen mitgekauft werden. Bei uns entfallen fünf bis sechs von zehn bis elf Stunden auf Recherche.
Ist eine geklonte Seite günstiger?
Deutlich. Unsere schnellste Auslieferung lag bei drei Stunden statt zehn, weil die Strukturarbeit bei einer bewährten Referenz bereits erledigt ist.
Lohnt sich eine teure Landing Page?
Das entscheidet der Traffic. Ein Conversion-Sprung wie 3,9 auf 5,3 Prozent amortisiert sich bei echtem Volumen in Wochen, bei dreißig Besuchern am Tag nie.
Page Builder oder im Theme bauen?
Im Theme. Eine Page-Builder-App kostet monatlich weiter, bringt zusätzliche Skripte mit und die Seite gehört Ihnen nur solange das Abo läuft.
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